Sight First
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Seit 1925 engagiert sich Lions-Clubs-International für die Prävention, Heilung und Rehabilitation von Blindheit. |
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Helen Keller, selbst blind und taub, rief die Lions auf, " Ritter gegen die Blindheit" zu werden.
Auf Initiative von Lions wurden der berühmte " weisse Stock "entwickelt, die erste Blindenhundschule sowie die erste Augen-Hornhautbank gegründet. Mit einem Betrag von DM 50,-- kann man in der dritten Welt einen Menschen von der Geissel des Grauen Star befreien und ihm durch Operation sein Augenlicht zurückgeben. Weiterhin kann man von diesem Geld durch Verabreichung von Medikamenten und Vitamin-Präparaten 25 Kinder davor schützen, damit sie gar nicht erst erblinden müssen. |
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| Campaign Sight-First I
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1990 beschloss der Board of Directors eine weltweite Daueractivity zur Bekämpfung der Blindheit. Die Herausforderung:
Weltweit sind über 40 Millionen Menschen erblindet.
80 Prozent müssten es nicht sein!
Der Lions-CLub Itzehoe hat sich seit diesem Beschluss besonders in dem Projekt Sight-First engagiert. Wir haben insgesamt einen Betrag von fast DM70.000,-- für diesen Kampf gegen die Blindheit zusammengetragen und gespendet. Kein anderer Club in unserem District kann eine bessere Bilanz vorweisen.
Auf unsere Initiative hin wurde eine komplette Augenoptiker-Werkstatt in Paraguay eingerichtet. Sie ist die einzige in einem Umkreis von 600 Kilometern. Nicht genug, dass wir mir unserem Know-How und Engagement sowie finanzieller Unterstützung die Geräte über den Ozean schufen, wir sorgten ebenfalls dafür, dass ein ausgebildeter deutscher Augenoptiker für ein Jahr in Paraguay arbeitete und Einheimische in die Geheimnisse dieses Handwerkes einwies. Hilfe zur Selbsthilfe, wie es wohl schöner nicht sein könnte.
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Unser letztes Projekt wurde im Kilimandscharo-Eye-Care-Hospital
durchgeführt. Hier wurde von dem Reinerlös unseres Wohltätigkeitsballes
anlässlich der 40. Wiederkehr unserer Charterfeier vom 6.11.1999 ein
Arzt zum Facharzt für Augenheilkunde ausgebildet. Dieser wiederum
verpflichtet sich als Gegenleistung, für einen mehrjährigen Zeitraum
für Lions Sight-First beziehungsweise die Christoffel-Blindenmission,
mit der Lions eng kooperiert, tätig zu werden. Auch hier wird das
Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" in seiner schönsten Form praktiziert.
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Und damit unser "Pate" kein anonymer Name bleibt, haben wir Herrn Dr.
Kilima einfach eingeladen uns zu besuchen. Das passte nämlich super,
weil er im September 2002 gerade in London ein Praktikum-Semester an
der Universität London absolvierte. Hier ein paar Bilder von seinem
ersten Besuch: |
| E-Mail aus Tansania |
Kleine Ergänzung vom 18. August 2005.
Heute haben wir eine E-Mail bekommen:
Von: hemed kilima [mailto:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
]
Gesendet: Donnerstag, 18. August 2005 09:41
An: Joachim fuhlendorf
Betreff: Finally is over
Dear Joachim,
I hope you and your lovely family are doing fine. Sory for not being in touch with you for a long time as I was busy preparing for my examinations. I am very glad to inform you that I have successfully completed my training as ophthalmologist. If possible I would like me and my family to come and visit you so that we can thank you and people of Lions club for the sponsrship you have given me.
Hope to hear from you soon.
Yours Sincerely,
Dr Hemedi Kilima |
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| Campain-Sight-First-II |
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WIESBADEN/BERLIN. Große Aufgaben haben sie sich gestellt, die deutschen Lions, die auf dem Berliner Presseball am Samstag, dem 14. Januar 2006, erstmals die Hilfsaktion "Lichtblick für Blinde" vorstellen. Das ist auch gleichzeitig der Startschuss für die bundesweite Aktion, für die Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers die Schirmherrschaft übernommen hat.
Bis 2008 will das Hilfswerk der Deutschen Lions im Rahmen der internationalen Kampagne "Sight First II" in Deutschland hierfür fünf Millionen Euro einwerben. Damit sollen gemeinsam mit dem langjährigen Partner Christoffel-Blindenmission (CBM) sehbehinderte und blinde Menschen in Afrika medizinisch versorgt und wo nötig betreut werden.
Mit Sight First I schon viel erreicht
Von den gegenwärtig rund 37 Millionen blinden Menschen weltweit leben allein 6,8 Millionen in Afrika. Dabei wären 80% der Blindheit durch Vorbeugung oder rechtzeitige medizinische Behandlung vermeidbar. Neben vielen anderen Aktivitäten hat es sich daher "Lions Clubs International" mit dem Projekt Sight First zum Anliegen gemacht, blinden und sehbehinderten Menschen auf der ganzen Welt zu helfen und so den Kreislauf von Unterentwicklung, Armut und Blindheit zu durchbrechen. Mit der bereits in den 90-er Jahren durchgeführten Kampagne "Sight First I" konnten international 120 Millionen US-Dollar eingeworben werden.
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Dieses Jahr ist jetzt eine weitere Kampagne initiiert worden mit dem Namen |
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Was heißt "Vision 20/20?
Wie entstand die Kampagne?
Rund die Hälfte aller Blinden leidet am Grauen Star. Was will "VISION 2020" dagegen tun ?
Was ist mit den anderen Augenkrankheiten?
Wie soll VISION 2020 umgesetzt werden?
Und wer soll vor allem ausgebildet werden?
... und die Ärzte?
Das alles kostet bestimmt viel Geld?
Was ist die Aufgabe der Regierungen?
. ..und in den Industrieländern?
Wer soll die Programme zur Blindheitsverhütung umsetzen?
Was Ist jetzt die Aufgabe der deutschen Lions?
Linksammlung
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| Was heißt "Vision 20/20"? |
20/20 ist in den USA die Bezeichnung für optimale Sehfähigkeit. Zugleich steht die Zahl für das Jahr 2020. "VISION 2020" hat zum Ziel, dass bis zum Jahr 2020 möglichst niemand mehr unnötig blind sein soll.
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Wie entstand die Kampagne? |
Die Idee, optimale Sehkraft mit dem Jahr 2020 zu verknüpfen, kam aus
den USA von Alan Harkey, dem Direktor des dortigen CBM-Vereins. Ich
habe diese Idee aufgegriffen und kam mit Dr. Foster, unserem
augenmedizinischen Fachberater, zu dem Schluss, dass es innerhalb von
20 Jahren möglich sein müsste, weltweit so weit zu kommen, wie wir in
Deutschland längst sind: Kaum jemand, dessen Blindheit vermieden werden
kann, ist mehr blind. Wir haben dann den Vertreter der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Idee gewonnen; andere
Hilfsorganisationen schlossen sich an. |
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Rund die Hälfte aller Blinden leidet am Grauen Star. Was will "VISION 2020" dagegen tun? |
Operieren. Wir haben Operationsmethoden entwickelt, die auch in den
Entwicklungsländern den Einsatz von künstlichen Linsen ermöglichen, und
müssen es schaffen, dass überall pro einer Million Menschen jedes Jahr
mindestens 3.000 Star-Operationen durchgeführt werden. Dann ist das
Problem langfristig gelöst. In Afrika liegt diese Zahl heute bei 120! |
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| Was ist mit den anderen Augenkrankheiten? |
Zur Bekämpfung von Trachom sieht "VISION 2020" folgende Strategie vor:
Lidoperationen für akute Fälle, Augensalbe gegen die Infektion sowie
Hygiene-Erziehung. Bei der Bekämpfung der Flussblindheit geht es im
Wesentlichen um die Verteilung des Medikaments Mectizan, das vor der
Krankheit schützt und die Erblindung verhütet. |
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Wie soll
VISION 2020 umgesetzt werden? |
In den einzelnen Ländern müssen Infrastrukturen zur Verhütung und
Heilung von Blindheit aufgebaut werden. Also genügend Augenkliniken,
die für die Menschen erreichbar sind und deren Behandlung für sie
bezahlbar ist. Genauso wichtig, vielleicht sogar noch wichtiger, ist
die Ausbildung von einheimischen Fachkräften. |
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| Und wer soll vor allem ausgebildet werden? |
Wir müssen z.B. das Personal der Basisgesundheitsdienste weiterbilden,
ihnen beibringen, wie sie Augenkrankheiten erkennen, die Menschen zur
Hygiene anhalten oder die richtigen Medikamente geben können.
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... und die Ärzte? |
Deren Ausbildung ist ebenfalls wichtig. Wir brauchen viel mehr
Augenärzte! In Afrika kommen auf einen Augenarzt im Schnitt eine
Million Menschen. Das Verhältnis sollte mindestens 1:250.000 sein. |
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Das alles kostet bestimmt viel Geld? |
Sicher! Aber es gibt Möglichkeiten, Geld zu sparen, und zwar mit
"angepasster" Technologie. Nehmen Sie die Produktion von Augentropfen.
Lange mussten sie importiert werden und waren entsprechend teuer. Wir
haben deshalb eine Methode entwickelt, wie man diese Tropfen billig vor
Ort herstellen kann. |
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Was ist die Aufgabe der Regierungen? |
Die Regierungen der Entwicklungsländer können der Verhütung von
Blindheit höhere Priorität einräumen und entsprechende Programme zum
Bestandteil ihrer Gesundheitspolitik machen. Denn die Verhütung von
Blindheit ist - abgesehen von dem ungeheuren Leid, das man den Menschen
ersparen kann - auch billiger als die Versorgung und Rehabilitation der
Blinden.
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| . ..und in den Industrieländern? |
Da können die Regierungen verstärkt Hilfswerke unterstützen, die auf
diesem Gebiet tätig sind und auch einen Teil ihrer Beitragszahlungen an
die WHO mit einer Zweckbestimmung für Verhütung von Blindheit versehen.
In den Industrieländern hoffen wir, dass sich Firmen, die ja auch sonst
gemeinnützige Zwecke unterstützen, an der Kampagne "Vision 2020"
beteiligen und einzelne Programmteile sponser |
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Wer soll die Programme zur Blindheitsverhütung umsetzen? |
Die wichtigsten Träger sind augenmedizinische Fachkräfte, nationale und
internationale Nichtregierungsorganisationen, die Regierungen der
betroffenen Länder selbst (besonders die Gesundheitsministerien) und
andere Gruppen, die sich auf die Blindheitsverhütung in
Entwicklungsländern spezialisiert haben. Sie alle sind vertreten in der
"International Agency for Prevention of Blindness" (IAPB). Diese hat
eine so genannte "Task Force of IAPB" ins Leben gerufen, die in enger
Zusammenarbeit mit der WHO die Kampagne koordiniert und für die
Umsetzung der Programme sorgt. |
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Was Ist jetzt die Aufgabe der deutschen Lions? |
Im Kongo soll dazu ein Augenkrankenhaus in den Slums entstehen. Es soll
die Versorgung der Bevölkerung sowie auch die Ausbildung für Augenärzte
und medizinische Fachkräfte aus dem Kongo und anderen
französischsprachigen Ländern Afrikas sicherstellen. In Kooperation mit
den lokalen Lions (D 409-Kongo), der CBM, der kongolesischen Regierung,
der Erzdiözese Kinshasa und der Universität Rostock wird dieses
ehrgeizige Projekt realisiert. Mittelfristig sollen dort jährlich
80.000 Untersuchungen und 4.000 Operationen am Grauen Star durchgeführt
werden.
An der Universität von Nairobi/Kenia soll parallel dazu ein
englischsprachiges Ausbildungszentrum für Augenärzte entstehen. Dieses
Projekt wird durch die Universität München und die CBM begleitet. Die
Ausbildung von Augenärzten in Afrika soll durch die Vergabe von
Stipendien gefördert werden.
In einem weiteren Projekt von Lions und CBM sollen vor allem
sehbehinderte und blinde Kinder und deren Familien gefördert werden.
Aufklärung und persönliche Anleitung der Familienmitglieder sollen
Verständnis für die Probleme der Behinderten wecken und deren
Fähigkeiten entwickeln helfen.
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| Hier jetzt eine Linksammlung, wenn Sie
sich in dieses spannende Thema mehr einarbeiten möchten: |
http://www.lions-hilfswerk.de/
http://www.christoffel-blindenmission.de/home/index.html
http://www.lichtblick-fuer-blinde.de/cms/
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Wenn Sie möchten, können Sie sich hier eine Power-Point Präsentation mit vielen hilfreichen Details runterladen
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Lichtblick-für-Blinde Präsentation
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